RECOF
Regenwaldschutz

Der Regenwald ist nicht nur ein wichtiger Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Auch die Menschen leben von ihm. Er liefert ihnen unter anderem Nahrung, Trinkwasser und Naturkautschuk. Für uns Europäer wandelt er Kohlendioxyd in frische Luft, zum Atmen, um.

2007 hat der frühere Präsident Laurent-Désiré Kabila den Wald seiner Pfarrei für den Kahlschlag freigegeben. Damit wäre nicht nur ein wichtiger Regenwald zerstört worden, sondern auch ein Lebensraum für Mensch und Tier. Die Einwohner von Yaloya leben nicht nur im Wald, sondern auch vom Wald. Ihre Lebensgrundlage wäre völlig zerstört worden. Eine halbe Million Hektar Regenwald wären abgeholzt worden. Diese Fläche entspricht etwa dem S-Bahn-Bereich von München. Damit wäre auch das Weltklima geschädigt worden. Für Pfarrer Josef Aicher wäre dies das Ende seiner vierzigjährigen unermüdlichen Arbeit für "seine Leute in Afrika" gewesen. 


Pfarrer Josef Aicher sammelte mit seinen Verbündeten im Kongo und in Europa Informationen über die Verträge des Holzgeschäftes. Er baute Verbindungen zu internationalen Organisationen auf. Nicht ungefährlich. Als eine Delegation für die Abholzung im Wald landete wurden diese gebührend empfangen. Sie musste aus Sicherheitsgründen am nächsten Tag fluchtartig den Wald verlassen. Nach Protesten aus Österreich und Deutschland musste ein Schiff mit Holzfällern und bewaffneten Sicherheitstrupps wieder umkehren. Dies wurde möglich, weil die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel in Kinshasa intervenierte. Im Kongolesischen Umweltminister José Endundu Bononge fand Pfarrer Josef Aicher einen Verbündeten. Besonders beeindruckt war er, dass er in seinem Heimatwahlkreis einen so wichtigen Missionar hat. Pfarrer Josef Aicher kennt die mächtigste Frau der Welt so gut, dass sie sich für ihn einsetzt. 


Inzwischen wurde RECOF gegründet. Diese Umweltorganisation zum Regenwaldschutz arbeitet eng mit den Deutschen Partnern zusammen. Die Fäden dieser Aktionen laufen allein Olching zusammen.

Immer wieder werden Urwaldriesen gefällt. Das Problem: im Regenwald gibt es keinen Humus. Ist der Regenwald zerstört, kann er deshalb nicht mehr aufgeforstet werden.

Nur wenige Wege verbinden die Dörfer. Links und rechts davon ist unberührter Regenwald